Führung als Ermöglichen im Wandel
Strategiewerkstatt-Podcast mit Franz Schätz
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Das Problem
Bei der Umsetzung von Veränderungen in Unternehmen bleibt die emotionale und motivatorische Ebene oft ungenutzt. Besonders bei strukturellen Umbrüchen, wie der Zusammenarbeit mit Standesvertretungen, fehlt es an dauerhafter Einbindung und echter Verbindung. Führungskräfte müssen sicherstellen, dass Menschen auch dann engagiert bleiben, wenn Termine nicht eingehalten werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Führungskräfte in der Automobilindustrie verändern sich von Kontrolle zu Ermöglichung, um Veränderungen nachhaltig zu gestalten.
- Emotionen und inneres Engagement sind entscheidend, wenn vorgegebene Zeitpläne nicht einhalten lassen.
- Die Rolle der Frau in der Entscheidungsfindung bringt wertvolle Perspektiven ein, die sich von traditionellen Männernotwendigkeiten unterscheiden.
- Langfristige Zusammenarbeit mit institutionellen Gruppen, wie Standesvertretungen, erfordert mehr als nur Verträge – sie braucht Vertrauen und Dialog.
- Ein gemeinsames Ziel, das auch im Unklaren bleibt, kann stärker motivieren als perfekt geplante Lösungen.
- Erfolgreiche Transformationen erfordern Neugier, Reflexion und die Bereitschaft, aus Gesprächen auch persönliche Erkenntnisse zu ziehen.
Zahlen aus der Folge
- 56. Lebensjahr — 56. Lebensjahr — Alter des Gastes Franz Schätz
- 21 Jahre — 21 Jahre — Dauer der Tätigkeit des Gasten in der Automobilindustrie
- 2016 — 2016 — Jahr, in dem die Frau des Gasten ihre Apotheke übernahm
- 2018 — 2018 — Jahr, in dem das Unternehmen die Apotheke kaufte
- 2020 — 2020 — Jahr, in dem das Unternehmen in Österreich mit einer Standesvertretung intensiv diskutierte und ein Tool entwickelte
- 200 Euro — 200 Euro — Gehaltssumme, die ein junger Mitarbeiter verlassen ließ, weil sie höher war als das aktuelle Angebot
Häufige Fragen
Wie kann man Führungskräfte bei der Umstellung von Kontrolle zu Ermöglichung unterstützen?
Durch konkrete Einblicke in den eigenen Veränderungsprozess, wie sie im Gespräch mit einem erfahrenen Führungskraft aus der Automobilindustrie sichtbar werden. Die Fähigkeit, sich auf das Wollen und die Emotionen der Beteiligten zu konzentrieren, ist entscheidend, wenn Planung versagt.
Was bringt die Diversität von Geschlechtern in Entscheidungsprozessen?
Unterschiedliche Denkweisen eröffnen neue Perspektiven, die bei der Lösung komplexer Aufgaben entscheidend sind. Frauen bringen oft eine andere Herangehensweise mit, die sich in konkreten Ergebnissen zeigt: Teams mit vielfältigen Hintergründen lösen Probleme effizienter und finden nachhaltigere Lösungen. Diversität verbessert die Qualität von Entscheidungen und stärkt die Widerstandsfähigkeit von Gruppen.
Wie kann man mit Widerständen von Institutionen wie Standesvertretungen umgehen?
Durch langfristigen Dialog, Vertrauensaufbau und gemeinsame Entwicklung von Lösungen. Die Erfahrung zeigt, dass intensive Zusammenarbeit, auch mit anfänglich skeptischen Gruppen, zu nachhaltigen Ergebnissen führen kann.
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